Online Marketing, Tipps

Google AuthorRank: So verknüpft man das Google-Plus-Profil mit dem eigenen Blog

In der letzten Zeit wird im Web immer häufiger über den sogenannten «AuthorRank» als zunehmend wichtiger Rankingfaktor gesprochen. In diesem Blogpost zeige ich euch, wie ihr euer Google+-Profil ganz einfach mit eurem eigenen WordPress-Blog verknüpfen könnt.

  1. Zuerst einmal müsst ihr in eurem Google-Plus-Profil auf der Seite «Über mich» unter «Links» auf euren Blog verlinken
  2. Jetzt installiert ihr in eurem Blog das WordPress-Plugin Google Author Link
  3. Ist das Plugin erfolgreich installiert und aktiviert, so könnt ihr in den Settings des Plugins euren WP-Benutzer unter «Home page user profile» als Publisher der Webseite hinterlegen (siehe Screenshot unten)
  4. Mit der erfolgreichen Installation des Plugins findet ihr zudem in den Benutzereinstellungen bei jedem User ab sofort ein neues Feld namens «Google Profile URL». Dort hinterlegt ihr jetzt die URL zu eurem Google+-Profil.
  5. Ob das Ganze einwandfrei funktioniert hat, könnt ihr jetzt mittels des Google Rich Snippet Testing Tools überprüfen (einfach irgendeine URL zu einem eurer Blogposts eingeben)
  6. Und fertig ist die Krux

Wordpress-Plugin zur Verknüpfung des Google-Plus-Profils mit dem WordPress-Blog

Und hier findet ihr noch einen netten und ausführlichen Bericht zum Thema «AuthorRank».

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Online Marketing, Tipps

Kampagnen-URLs mittels Chrome-Erweiterung erstellen

Wer sich verantwortlich für Online-Marketing-Kampagnen zeichnet und mit Google Analytics arbeitet, steht immer wieder vor der Situation, die Ziel-URLs der Kampagnen mit entsprechenden Kampagnen-Parametern für die spätere Auswertung in Google Analytics zu versehen. Man möchte den Erfolg der Kampagne ja später auswerten können. Und genau dafür gibt es eine nette Chrome-Erweiterung.

Um einem späteren Puff in Google Analytics vorzubeugen, ist man gut beraten, die jeweiligen Parameter immer nach demselben Muster zu setzen. Das heisst, dass man das Rad bspw. nicht vor jedem neuen Newsletter-Versand neu erfinden und sich jedes Mal wieder überlegen muss, was man denn jetzt genau schon wieder bei «Quelle» oder «Kampagne» hinschreiben soll. Die erwähnte Chrome-Erweiterung schafft Abhilfe und ermöglicht es, sogenannte vordefinierte «Sets» zu hinterlegen. Diese vordefinierten Sets können anschliessend einfach und bequem über eine Dropdown-Liste ausgewählt werden. Anschliessend müssen nur noch die Felder «Content» und «Kampagne» der aktuellen Kampagne angepasst werden (Werbemittel-Inhalt, Kampagne, Ausgabe, Monat usw.) und fertig ist die URL. Die Zielseiten-URL wird gleich automatisch gesetzt, sobald ich die Erweiterung über das Bookmarklet aufrufe. Es nimmt immer jene URL, auf welcher ich mich gerade befinde.

Einziger Wermutstropfen: Die Sets werden nicht synchronisiert. Wenn ich ein Set in Chrome auf dem Desktop-Computer definiere, so ist dies dann leider nicht auf dem Laptop verfügbar. Auch dann nicht, wenn ich den Chrome grundsätzlich synchronisiere. Das ist etwas schade. Es macht Sinn, wenn man das Muster/Set zusätzlich auch noch in ein Excel-File schreibt. Falls die Erweiterung einmal nicht funktionieren sollte oder die Daten verlorengehen, hat man das Ganze immer noch in einer Excel-Datei.

Hier der Link zur Chrome-Erweiterung Google Analytics URL-Builder

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Dies und das

Instagram kopiert Vine

Vor ein paar Tagen wurde darüber berichtet, dass mit Instagram neu auch Videos erstellt und geteilt werden können. So ziemlich 1:1 nach dem Konzept von Vine – dem Videodienst von Twitter. Nur, dass die Videos nicht 6, sondern 15 Sekunden lang sein dürfen. Ich habe mir die Videofunktion von Instagram kurz angeschaut. Cool ist, dass die bekannten und beliebten Fotofilter auch auf die Videos angewendet werden können. Bei Vine hingegen vermisse ich das noch. Bestimmt wird dies bald einmal noch kommen. Ein Nachteil der mit Instagram erstellten Videos ist sicher, dass diese offensichtlich nicht eingebettet  (bspw. in Blogs) werden können. Und im Gegensatz zu Vine spielt Instagram die Videos nicht in einer Endlosschleife ab. Unten ein Beispiel eines von mir erstellten Vine-Videos. Das Video so im Blog einbetten, funktioniert, wie bereits erwähnt, eben nur mit Vine. So oder so lohnt es sich, diese Tools einmal auszuprobieren. Mit etwas Kreativität lassen sich auf einfachste Weise ganz nette Mini-Videos produzieren. Und das auf wenige Sekunden beschränkt. Frei nach dem Motto: «In der Kürze liegt die Würze.»

Update, 22. Juli 2013
Das Einbetten von Instagram-Videos und -Fotos ist ab sofort möglich. Thomas Hutter hat darüber ein Blogpost verfasst. Hier gehts zum Beitrag.

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Online Marketing, Social Media

Massgeschneiderte Suchqueries mit Talkwalker Alerts

Talk Walker Alerts

Vor ein paar Wochen schrieb Renato Mitra im Webdenker-Blog von MySign einen Blogpost zum Thema «Einfaches Monitoring mit Alerts». In diesem Post stellte er unter anderem auch den Dienst Talkwalker Alerts vor. Da uns dieser Dienst am selben Tag an der FHNW im CAS Social Media, Conversion Management & Webanalyse von Mike Schwede empfohlen wurde, richtete ich mir sogleich ein paar Suchqueries ein, um einmal auszutesten, was geschieht. Dabei hinterlegte ich sowohl brandbezogene als auch themenbezogene Suchqueries und bei der Sprache stellte ich «Deutsch» ein. Und siehe da, bei den themenbezogenen Suchqueries hagelte es kurz darauf nur so von Meldungen. Dabei handelte es sich zu 90% um Erwähnungen/Nennungen auf deutschen Websites (sprich .de-Domains). Innert kürzester Zeit war meine Mailbox vollgestopft von Talkwalker-Alerts-Meldungen. Da mich aber in meinem Fall lediglich Erwähnungen auf Schweizer-Websites interessieren, war das Resultat daher ziemlich unbefriedigend. Was nun?

Massgeschneiderte Suchqueries mittels Such-Syntax
Da der Dienst so ziemlich unbrauchbar wäre, wenn man die Suchqueries lediglich in der Sprache, nicht aber auch länderspezifisch, eingrenzen könnte, ging ich einmal davon aus, dass es hierfür irgendeine Lösung geben muss. Tatsächlich: Talkwalker Alerts bietet eine ganze Menge an Optionen, um die hinterlegten Keywords mit entsprechenden Parametern wunschgemäss zu frisieren. Unter Such Syntax in der Footer-Navigation (siehe Screenshot) findet sich eine Liste mit sämtlichen Möglichkeiten, um die eigenen Suchqueries entweder aufzumotzen oder einzudämmen. In meinem Fall bediente ich mich der sogenannten «Source Country Restriction». Mittels Einsatz von zusätzlichen booleschen Operatoren kann dann eine Suchquery bspw. wiefolgt aussehen:

sourcecountry:ch AND (keyword1 OR keyword2 OR “key word3″)

So erhalte ich nur dann eine Meldung, wenn Talkwalker Alerts eine Erwähnung von «keyword1» oder «keyword2» oder aber «key word3» entdeckt. Dies aber nur unter der Bedingung, dass die Erwähnung aus der Schweiz stammt. So einfach ist die ganze Sache. Ein Blick in diese Liste der unterstützten Such-Syntaxen lohnt sich. Es gibt noch viele weitere Optionen, um durch deren gezielten Einsatz auch wirklich nur jene Meldungen zu erhalten, die für mein Anliegen relevant sind.

Übrigens: Talkwalker Alerts ist sauschnell
Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass Talkwalker Alerts echt sauschnell ist. Vor wenigen Tagen wurde in einem Blogpost eines meiner Keywords erwähnt und noch am selben Tag hatte ich die Meldung bereits in meiner Mailbox. Bei Google Alerts dauert so etwas gerne einmal mehrere Tage. Also ein echt genialer Dienst diese Talkwalker Alerts.

 

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Online Marketing

E-Mail-Marketing wie es sich gehört

E-Mail-Marketing

Wer kennt es nicht: Tagtäglich wird die E-Mail-Inbox mit Newslettern überflutet. Einige hat man willentlich abonniert, andere stammen vielleicht von Onlinehändlern bei welchen man irgendeinmal eingekauft hat und im Checkout bei der Checkbox «Newsletter abonnieren» das per Default gesetzte Häkchen dummerweise zu deaktivieren vergass. Und dann gibt es eben auch noch jene ungeliebte Sorte von Newslettern, welche einfach so – weil die E-Mail-Adresse auf irgendeinem Verteiler gelandet ist – in die Mailbox plumpsen. Aber wie betreibt man E-Mail-Marketing denn jetzt eigentlich richtig?

Im Geschäftsleben trifft man so einige Praktiken an, wie die ganze Thematik gehandhabt wird. Und da bewegen sich einige Unternehmen mindestens in einer Grauzone. Denn unser Gesetz gibt ziemlich genau vor, was legal ist und was nicht. Klar, auch hier gilt: Wo kein Kläger, da kein Richter. Eines vorweg: Ich persönlich bin der Überzeugung, dass man nur gut daran tut, E-Mail-Marketing so zu betreiben, wie es das Gesetz vorsieht. Das hat folgenden und einfachen Grund: E-Mail-Marketing gehört in die Sparte des «Permission-Marketings» (Erlaubnis-Marketing), welches darauf beruht, dass der Empfänger dem Absender (in unserem Fall dem Absender des Newsletters) eine ausdrückliche Erlaubnis (Permission) für den Versand von Informationen erteilt. Und ganz ehrlich: Welchen Nutzen habe ich davon, meinen Newslettern an Leute zu versenden, welche sich gar nicht erst für meinen Content interessieren? Da ist höchstens, aufgrund der Konfrontation mit meiner Marke, ein marginaler Branding-Effekt auszumachen. Fragt sich nur, ob der Empfänger meine Marke dadurch mit einem positiven oder negativen Erlebnis in Verbindung bringt.

Double Opt-In heisst das Zauberwort
Es gibt einige Möglichkeiten, wie ich das Anmeldeverfahren für meinen Newsletter gestalten kann: Opt-Out, Single Opt-In, Confirmed Opt-In und Double Opt-In. Ich gehe hier bewusst nicht auf jedes einzelne Verfahren ein. Denn eigentlich führt meiner Meinug nach – will man Online-Marketing professionell betreiben – nichts am Double-Opt-In-Verfahren vorbei. Das Double-Opt-In-Anmeldeverfahren läuft so ab, dass sich der Empfänger willentlich über ein entsprechendes Formular anmeldet. Er landet auf einer Dankesseite und wird darauf aufmerksam gemacht, dass er eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Link erhält, über welchen er, durch einen einfachen «Klick», die Anmeldung abschliessen kann. Das ist es auch schon. Alle anderen Verfahren sind teilweise – unter bestimmten Voraussetzungen – in der Schweiz erlaubt, nicht aber in Deutschland. In Deutschland ist das Double-Opt-In-Verfahren sogar Pflicht. Spätestens also dann, wenn man Kunden aus Deutschland hat, ist dieses Anmeldeverfahren zwingend.

Neue Abonnenten mit Opt-In-Mail
Eine gute Möglichkeit, um neue Abonnenten für den Newsletter zu gewinnen, stellt das Opt-In-Mail dar, welches unter gewissen Umständen – wenn zum Empfänger eine Geschäftsbeziehung besteht und dieser bereits ein Produkt oder eine Dienstleistung bei mir erworben hat – in der Schweiz erlaubt ist. Beim Opt-In-Mail wird den Kunden einmalig eine Einladungs-E-Mail verschickt, die den eigentlichen Newsletter schmackhaft bewirbt (Vorteile/Nutzen aufzeigen) und den Empfänger dazu auffordert, sich über den einfachen «Klick» auf einen prominenten Button/Link für zukünftige Newsmails willentlich anzumelden. Es versteht sich von selbst, dass all jene Empfänger dieser Einladungs-E-Mail, welche sich nicht angemeldet haben, von der Liste gestrichen werden und kein erneutes Mal angegangen werden.

Den Newsletter bewerben
Jetzt muss der Newsletter nur noch beworben werden. Sicher einerseits durch eine angemessene Platzierung auf der eigenen Webseite. Natürlich sollte der Newsletter auch über weitere Kanäle wie Social Medias, Printwerbung oder sogar über den Aussendienst (mündlich in Verkaufsgesprächen) beworben werden. Wichtig ist, dass dem potenziellen Empfänger der Nutzen aufgezeigt wird, damit er weiss, was er davon hat und was ihn erwartet. Und dann sollte das Versprechen auch eingehalten werden und die Empfänger mit den versprochenen Inhalten bedient und nicht mit reinen Werbebotschaften gelangweilt werden. Am besten ihr stellt euch vor jedem Versand die Frage, ob der Newsletter den Empfängern wirklich einen Mehrwert/Nutzen bietet. Wenn nicht, kein Versand.

In diesem Blogpost bin ich lediglich auf das Anmeldeverfahren eingegangen. Natürlich gehört zu erfolgreichem E-Mail-Marketing weit mehr, als ein rechtlich korrektes Anmeldeverfahren. Aber es ist eine der wichtigsten Grundlagen und genau in diesem Bereich wird am meisten Unfug getrieben. Ebenso wichtig ist natürlich das eingesetzte E-Mail-Marketing-Tool. Und am allerwichtigsten natürlich der Content. Content ist ja bekanntlich King. Und das gilt auch heute noch.

 

Zum Abschluss hier noch zwei interessante Links zu weiterführenden und detaillierteren Informationen zum Thema:

Umfangreicher Bericht zum Thema E-Mail-Marketing:
wifimaku.com

Atrikel über das neue Anti-Spam-Gesetz:
connection.ch

 

Bild: avanzero bei SXC.hu

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Facebook Marketing, Online Marketing, Social Media, Tipps

Facebook – persönliches Profil vs. Unternehmensprofil

Steht man vor der Aufgabe, eine Facebook-Seite zu erstellen, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder wird die Seite über das eigene, persönliche Profil erstellt oder aber es wird ein sogenanntes Unternehmensprofil angelegt. Es ist also grundsätzlich möglich, eine FB-Seite zu erstellen, ohne selber im Besitz eines persönlichen Profils zu sein. Bleibt die Frage, wie man eine Seite erfolgreich managen soll, wenn man selbst keine Erfahrungen mit Facebook gesammelt hat, um die Dynamik, Funktionsweisen und Möglichkeiten zu verstehen. Aber lassen wir das einmal so im Raum stehen.

Seite erstellen bei FacebookUnternehmensprofil – was es kann und was nicht
Mit einem Unternehmensprofil kann man genau zwei Dinge tun: Eine Facebook Seite adminisitrieren und Facebook Ads schalten. Die klassischen Funktionen eines persönlichen Profils (mit Freunden verbinden, andere Inhalte liken, Status Updates kommentieren usw.) stehen nicht zur Verfügung.

Was macht in der Praxis Sinn
Sobald man eine Facebook-Seite im Namen des Arbeitgebers oder für einen Kunden erstellt, macht es Sinn, dies über ein Unternehmensprofil zu tun – auch wenn man selbst über ein persönliches Profil verfügt. Dies hat zwei Gründe: Verlässt man die Firma, so ist die Facebook-Seite nicht an ein persönliches Profil gebunden, sondern mit einem neutralen Unternehmensprofil verknüpft, das einfach und bequem dem zukünftigen Seitenmanager übergeben werden kann. Und da ich mit einem Unternehmensprofil eben auch Facebook Ads schalten kann, steht dem Unternehmen somit ein eigenes Werbekonto zur Verfügung. Wenn ich dann also eine Facebook-Kampagne lancieren möchte, so kann ich das übers Unternehmensprofil tun und dort die Kreditkartendaten des Arbeitgebers/Kunden hinterlegen. Ansonsten müsste ich die Kampagne über das Werbekonto des eigenen, persönlichen Profils managen und die Kreditkartendaten des Arbeitgebers/Kunden wären dort zu hinterlegen. Und das ist sicher nicht ganz ideal.

Wie wird ein Unternehmensprofil erstellt
Falls man bei Facebook mit dem persönlichen Profil angemeldet ist, erst einmal abmelden. Dann auf www.facebook.com gehen und unter dem prominenten, grünen Registrieren-Button den Link «Erstelle eine Seite» anklicken und dann wird man durch die Erstellung einer Seite Schritt für Schritt durchgeführt.

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Dies und das, Social Media

Zum Erfolg dank Twitter

Hier ein kleines Müsterchen, das zeigt, wie man über Social Media-Kanäle zum Erfolg kommen kann, wenn alles andere hoffnungslos erscheint. Da ich seit Ende Februar 2011 von zu Hause aus für xpure arbeite und wir unser Büro also kündigten, war der Sunrise-Anschluss am Standort des Büros überflüssig geworden, da ich zu Hause bereits über einen Bluewin-Anschluss verfüge. Somit war ich gezwungen, den Sunrise-Anschluss ebenfalls zu kündigen. Da der Vertrag jedoch noch bis 2012 gelaufen wäre, wurde mir empfohlen, einen netten Brief an Sunrise zu schreiben und auf deren Kulanz zu hoffen. Ich schilderte Sunrise also mittels Brief meine Situation und siehe da, Sunrise reagierte prompt und versprach mir Kulanz. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Doch leider erhielt ich kurze Zeit später die letzte Rechnung und auf dieser war nun plötzlich eine Gebühr von «sage und schreibe» CHF 360.– für die vorzeitige Kündigung des Vertrags aufgeführt. Dies hat mich sofort stutzig gemacht und bei Sunrise nachgefragt, wurde mir erklärt, dass diese Gebühr für die vorzeitige Kündigung des Mobilabos – mir wurde damals beim Vertragsabschluss empfohlen, ein zusätzliches Mobilabo zu lösen, um von einer Aktion profitieren zu können – fällig sei. Selbstverständlich wurde mir damals beim Vertragsabschluss nie gesagt, dass es sich beim Mobilabo um einen eigenständigen Vertrag handelt, der im Grunde genommen nichts mit dem click & call-Abo zutun hat. Ganz nebenbei: Ich hatte die SIM-Karte kein einziges Mal eingesetzt gehabt, da ich diesen Vertrag auf Empfehlung des Beraters eben lediglich abgeschlossen habe, um von der Aktion profitieren zu können. Sunrise versicherte mir am Telefon, dass da leider nichts zu machen sei und ich den Betrag halt jetzt bezahlen müsse. Nichts zu machen also. Die Situation schien hoffnungslos, wenn da eben nicht Twitter gewesen wäre. Über Twitter verschaffte ich meinem Frust schliesslich etwas Luft. Dies natürlich in der Hoffnung, dass Sunrise darauf reagiert und mir eventuell doch noch entgegenkommt. Tatsächlich: Sunrise reagierte (über Twitter) und bat mich, mein Problem per E-Mail zu schildern. Ein paar Tage später erhielt ich die korrigierte Rechnung und die Gebühr wurde mir erlassen. So schön kann Social Media sein!

Hier seht ihr die Twitter-Konversation zwischen mir und Sunrise:

Twitterconversation
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Dies und das

Apple-Diktatur

Erst einmal eines vorweg: Ich bin grundsätzlich ein Apple-Fan und von dessen Produkte absolut begeistert. Aber nachfolgend beschriebene Situation hat mich ehrlich gesagt doch ein bisschen stutzig gemacht, wenn nicht gar genervt. Um ehrlich zu sein genug genervt, dass es mir sogar ein Blogbeitrag wert ist. Folgende Situation: Ich wollte eigentlich nur die Kontaktdaten von einem Sony Ericsson w660i – ich weiss es ist ein altes Handy – auf ein neues iPhone 4 befördern. Das kann doch nicht so schwer sein, dachte ich mir. Ich wollte also die Kontaktdaten des Steinzeithandys erst einmal über iSync auf mein altes PowerBook (Betriebssystem 10.4) – ja, auch das ist alt – bringen, um dann in einem nächsten Schritt das iPhone anzuhängen und über iTunes mit dem frisch abgefüllten Adressbuch zu synchronisieren. Natürlich war die iTunes-Version auf dem PowerBook zu alt, also wollte ich iTunes 10 downloaden und installieren, was selbstverständlich aufgrund des alten Betriebssystems jedoch nicht mehr möglich war. Neuer Plan: Auf meinem iMac (Geschäft), der mit dem neusten Betriebssystem läuft, einen neuen User einrichten und über iSync die Kontaktdaten des Steinzeithandys ins Adressbuch befördern. Doch leider war hier plötzlich die aktuelle iSync-Version nicht mehr gewillt, sich mit dem Sony Ericsson-Handy zu verbinden. Das Ganze jetzt also umgekehrt. Schlussendlich kopierte ich den Ordner «AddressBook» aus dem Ordner «Application Support» des PowerBooks und fügte denselben an derselben Stelle beim frisch angelegten Benutzer auf dem iMac wieder ein und synchronisierte das iPhone 4 mit iTunes 10. Und siehe da, es funktionierte! Fazit: Der Kauf eines neuen iPhones kann dich plötzlich dazu zwingen, parallel auch ein neues MacBook oder MacBook Pro usw. oder zumindest ein neues Betriebssystem anschaffen zu müssen. Soviel also zur Apple-Diktatur.

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Dies und das

Passwort-Salat

Immer wieder einmal stelle ich mir die Frage, wie ich denn am besten und sichersten meine ganzen Passwörter der unterschiedlichsten Logins auf Portalen, Shops, Communities usw. verwalten könnte. Klar, am einfachsten wäre natürlich bei jeglicher Registration immer mit ein und demselben Passwort zu arbeiten. Logisch, dass von dieser Variante abzuraten ist, obwohl ich weiss, dass dies ganz viele so handhaben, nicht wahr? Viel Vergnügen, wenn das Passwort einmal in falsche Hände geraten sollte. Wie also soll ich meine Passwörter denn verwalten? So, dass ich am liebsten jederzeit und von überall auf die Verwaltung zugreifen kann. Alle Passwörter im Browser zu speichern kann ja kaum eine sichere Lösung sein. Oder schreibt man die ganzen Angaben doch einfach am besten handschriftlich auf ein Papier, welches man dann irgendwo in einem brandsicheren und wasserdichten Safe versorgt, sofern ein solcher vorhanden ist? So wäre es zumindest von Hacker-Angriffen geschützt.

Wie macht ihr das? Ich freue mich über kreative Inputs. Schreibt doch eure Lösungen/Ideen gleich ins Kommentarfeld.

Und tschüss.

 

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