Kunden verpassen durch AdWords-Abstinenz
Online Marketing

Kunden verpassen durch AdWords-Abstinenz

Die Einführung von Google AdWords liegt 14 Jahre zurück. Im Jahr 2000 tauchten die ersten bezahlten Anzeigen in den Suchergebnissen von Googles Suche auf. In Fachkreisen ist man sich längst einig: Google AdWords sind Bestandteil einer jeden Online Marketing Strategie. Doch selbst 14 Jahre nach der Einführung gehen die leistungsstarken Anzeigen noch immer in so mancher Strategie vergessen. Dabei gibt es kaum effizientere Werbemittel. 

In der klassischen Werbung ist und bleibt man stets bemüht, den ungeliebten Streuverlust möglichst gering zu halten. Ein Zitat von Henry Ford bringt das Dilemma auf den Punkt: «Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiss aber nicht, welche Hälfte das ist.» Klar kann man mit der Wahl der (richtigen) Kanäle und Werbeträger versuchen, sich an die anvisierte Zielgruppe heranzutasten. Ob die Zielgruppe allerdings im Moment des Kontakts Bock darauf hat, sich mit meiner Werbebotschaft zu befassen, sei dahingestellt.

Ganz anders bei AdWords! Ein Beispiel: Ein User sucht bei Google nach «Olivenöl aus Sizilien». Ich kann doch schwer davon ausgehen, dass dieser sich gerade jetzt für «Olivenöl aus Sizilien» interessiert. Er will sich darüber informieren. Die Informationsbereitschaft ist dementsprechend hoch und die Aufmerksamkeit zu 100% gewährleistet. Bin ich jetzt mit einer AdWords-Anzeige in den Suchergebnissen präsent, so habe ich, klickt der User auf meine Anzeige, in jedem Fall einen interessierten User auf meiner Webseite. Wie schade, wenn ich als Anbieter sizilianischen Olivenöls diese Chance verpasse. Doch genau das tue ich mit meiner AdWords-Abstinenz!

 

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Facebook Marketing, Online Marketing, Social Media

Das KMU-unfreundliche Facebook

Kein Zutritt für KMU's

Immer mehr Firmen investieren Teile ihrer Werbebudgets in Facebook-Werbung. Betreut man als Unternehmen eine Facebook-Page, so wird man nach den jüngsten Anpassungen am Facebook-eigenen Algorithmus förmlich dazu gezwungen. Denn ohne die Verstärkung mittels Facebook Ads erreichen die geposteten Meldungen nur noch einen Bruchteil der eigenen Facebook-Fans. Und für den Aufbau einer passablen Fanbasis kommt man nicht darum herum, in Facebook Ads zu investieren. Das ist ja grundsätzlich auch in Ordnung. Denn die Targeting-Möglichkeiten sind genial und Reichweite gibts ja selten gratis. Aber:

Wer geschäftlich eine Facebook-Seite betreut, hat sich bestimmt schon darüber genervt, dass das zur Bewerbung der Facebook-Seite notwendige Werbekonto an das persönliche Benutzerprofil gebunden ist. Nebenbei: Auch die Facebook-Seite selbst ist es. Nun gab es aber einen Workaround, um ein sogenanntes Unternehmensprofil anzulegen und das Werbekonto wie auch die Facebook-Seite mit diesem Profil zu verknüpfen. Weiter war es möglich, mehreren persönlichen Profilen Zugriff auf die Verwaltung der Seite und des Werbekontos zu gewähren. So konnte man sich bequem mit dem eigenen, persönlichen Profil anmelden, um die Seite und die laufenden Kampagnen zu managen. Aber das Werbekonto und die Seite blieben richtigerweise Eigentum des Unternehmensprofils. Und über das Unternehmensprofil wurde geregelt, welche Personen mit ihren persönlichen FB-Profilen auf die Verwaltung zugreifen dürfen. Der Thomas Hutter hat das Vorgehen, um an ein Unternehmensprofil zu gelangen, in einem Whitepaper auf allfacebook.de Schritt für Schritt beschrieben. Und ich habe es damals gleich ausprobiert und es hatte wunderbar geklappt. Wo ist jetzt also der Haken? Das war einmal!

Neulich war ich wieder in der Situation, geschäftlich ein Unternehmensprofil erstellen zu müssen. Also zückte ich das in meinem Evernote feinsäuberlich abgelegte Whitepaper und siehe da: Facebook verwehrte mir das Eröffnen eines Unternehmensprofils! Denn Facebook entschied – aus welchem Grund auch immer – die Möglichkeit eines Unternehmensprofils nur noch über einen Account Manager und nicht mehr in Eigenregie erstellen zu können. Das Problem bei der Geschichte: Einen persönlichen Account Manager gibts leider erst ab einem monatlichen Umsatz von 10’000 Euro. Ach so. Und welches kleinere Unternehmen kann sich denn schon leisten, jährlich 120’000 Euro in Facebook reinzubuttern? Wohl keines. Tja so ist das Leben, scheint sich Facebook zu sagen und konzentriert sich lieber auf die grossen Fische. Ohne irgendeinen Draht zu Facebook, ist man jetzt also gezwungen, die zu betreuende Facebook-Seite und das Werbekonto an das eigene, private Benutzerprofil zu hängen. Man bedenke, dass man wiederum erst ab einem monatlichen Volumen von 10’000 Euro in den Genuss der Abrechnungsmöglichkeit «per Rechnung» kommt. So muss man also die Kreditkarten-Daten des Arbeit- oder Auftraggebers im an das eigene Benutzerprofil gebundene Werbekonto hinterlegen. Und das ist doch sehr suboptimal. Was nun? Wieder zurück zu den Fakeprofilen – mit dem Risiko, dass diese durch Facebook gelöscht werden? Wie geht ihr damit um?

 

Bild: kovik bei stock.XCHNG

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Online Marketing, SEO, Tipps

SEO: Pimp your Google-Snippet

Google Snippet optimieren mit dem Google Snippet Optimization ToolWer – ob privat oder beruflich – mit SEO (Search Engine Optimization) zu tun hat, weiss haargenau, wie wichtig ein aussagekräftiger, das Keyword beinhaltender Pagetitle und eine zum Klicken animierende Metadescription ist. Und dass das Google-Snippet eigentlich so aufzumotzen ist, dass es einer ansprechenden Anzeige gleichkommt. Man muss sich ja – hat man es erst einmal auf die erste Suchergebnis-Seite geschafft – gegen neun Mitstreiter behaupten. Von der zusätzlichen AdWords-Konkurrenz mal abgesehen. Grund genug, um dem Pagetitle und der Metadescription die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Und genau hierfür gibt es ein nettes Helferlein, das Google SERP Snippet Optimization Tool.

Mit diesem Tool lässt sich der Pagetitle und die Metadescription vor der Eingabe ins CMS (Content Management System) als Google-Snippet darstellen. So kann man sich ein Bild davon machen, wie das Ganze später auf der Suchergebnis-Seite aussehen wird. Und die Anzahl der Zeichen hat man auch im Griff. Sobald diese überschritten ist, wird der Text einfach abgeschnitten. Was bringt es, die schönste und verkaufendste Metadescription zu texten, wenn die Hälfte des Textes für den suchenden User gar nicht sichtbar ist.

Wenn ihr also immer wieder einmal Pagetitles und Metadescriptions verfasst, so ist das Tool ein netter Begleiter und unbedingt zu bookmarken. Also viel Spass beim Pimpen eures Google-Snippets.

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Online Marketing, Tipps

Google AuthorRank: So verknüpft man das Google-Plus-Profil mit dem eigenen Blog

In der letzten Zeit wird im Web immer häufiger über den sogenannten «AuthorRank» als zunehmend wichtiger Rankingfaktor gesprochen. In diesem Blogpost zeige ich euch, wie ihr euer Google+-Profil ganz einfach mit eurem eigenen WordPress-Blog verknüpfen könnt.

  1. Zuerst einmal müsst ihr in eurem Google-Plus-Profil auf der Seite «Über mich» unter «Links» auf euren Blog verlinken
  2. Jetzt installiert ihr in eurem Blog das WordPress-Plugin Google Author Link
  3. Ist das Plugin erfolgreich installiert und aktiviert, so könnt ihr in den Settings des Plugins euren WP-Benutzer unter «Home page user profile» als Publisher der Webseite hinterlegen (siehe Screenshot unten)
  4. Mit der erfolgreichen Installation des Plugins findet ihr zudem in den Benutzereinstellungen bei jedem User ab sofort ein neues Feld namens «Google Profile URL». Dort hinterlegt ihr jetzt die URL zu eurem Google+-Profil.
  5. Ob das Ganze einwandfrei funktioniert hat, könnt ihr jetzt mittels des Google Rich Snippet Testing Tools überprüfen (einfach irgendeine URL zu einem eurer Blogposts eingeben)
  6. Und fertig ist die Krux

Wordpress-Plugin zur Verknüpfung des Google-Plus-Profils mit dem WordPress-Blog

Und hier findet ihr noch einen netten und ausführlichen Bericht zum Thema «AuthorRank».

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Online Marketing, Tipps

Kampagnen-URLs mittels Chrome-Erweiterung erstellen

Wer sich verantwortlich für Online-Marketing-Kampagnen zeichnet und mit Google Analytics arbeitet, steht immer wieder vor der Situation, die Ziel-URLs der Kampagnen mit entsprechenden Kampagnen-Parametern für die spätere Auswertung in Google Analytics zu versehen. Man möchte den Erfolg der Kampagne ja später auswerten können. Und genau dafür gibt es eine nette Chrome-Erweiterung.

Um einem späteren Puff in Google Analytics vorzubeugen, ist man gut beraten, die jeweiligen Parameter immer nach demselben Muster zu setzen. Das heisst, dass man das Rad bspw. nicht vor jedem neuen Newsletter-Versand neu erfinden und sich jedes Mal wieder überlegen muss, was man denn jetzt genau schon wieder bei «Quelle» oder «Kampagne» hinschreiben soll. Die erwähnte Chrome-Erweiterung schafft Abhilfe und ermöglicht es, sogenannte vordefinierte «Sets» zu hinterlegen. Diese vordefinierten Sets können anschliessend einfach und bequem über eine Dropdown-Liste ausgewählt werden. Anschliessend müssen nur noch die Felder «Content» und «Kampagne» der aktuellen Kampagne angepasst werden (Werbemittel-Inhalt, Kampagne, Ausgabe, Monat usw.) und fertig ist die URL. Die Zielseiten-URL wird gleich automatisch gesetzt, sobald ich die Erweiterung über das Bookmarklet aufrufe. Es nimmt immer jene URL, auf welcher ich mich gerade befinde.

Einziger Wermutstropfen: Die Sets werden nicht synchronisiert. Wenn ich ein Set in Chrome auf dem Desktop-Computer definiere, so ist dies dann leider nicht auf dem Laptop verfügbar. Auch dann nicht, wenn ich den Chrome grundsätzlich synchronisiere. Das ist etwas schade. Es macht Sinn, wenn man das Muster/Set zusätzlich auch noch in ein Excel-File schreibt. Falls die Erweiterung einmal nicht funktionieren sollte oder die Daten verlorengehen, hat man das Ganze immer noch in einer Excel-Datei.

Hier der Link zur Chrome-Erweiterung Google Analytics URL-Builder

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Online Marketing, Social Media

Massgeschneiderte Suchqueries mit Talkwalker Alerts

Talk Walker Alerts

Vor ein paar Wochen schrieb Renato Mitra im Webdenker-Blog von MySign einen Blogpost zum Thema «Einfaches Monitoring mit Alerts». In diesem Post stellte er unter anderem auch den Dienst Talkwalker Alerts vor. Da uns dieser Dienst am selben Tag an der FHNW im CAS Social Media, Conversion Management & Webanalyse von Mike Schwede empfohlen wurde, richtete ich mir sogleich ein paar Suchqueries ein, um einmal auszutesten, was geschieht. Dabei hinterlegte ich sowohl brandbezogene als auch themenbezogene Suchqueries und bei der Sprache stellte ich «Deutsch» ein. Und siehe da, bei den themenbezogenen Suchqueries hagelte es kurz darauf nur so von Meldungen. Dabei handelte es sich zu 90% um Erwähnungen/Nennungen auf deutschen Websites (sprich .de-Domains). Innert kürzester Zeit war meine Mailbox vollgestopft von Talkwalker-Alerts-Meldungen. Da mich aber in meinem Fall lediglich Erwähnungen auf Schweizer-Websites interessieren, war das Resultat daher ziemlich unbefriedigend. Was nun?

Massgeschneiderte Suchqueries mittels Such-Syntax
Da der Dienst so ziemlich unbrauchbar wäre, wenn man die Suchqueries lediglich in der Sprache, nicht aber auch länderspezifisch, eingrenzen könnte, ging ich einmal davon aus, dass es hierfür irgendeine Lösung geben muss. Tatsächlich: Talkwalker Alerts bietet eine ganze Menge an Optionen, um die hinterlegten Keywords mit entsprechenden Parametern wunschgemäss zu frisieren. Unter Such Syntax in der Footer-Navigation (siehe Screenshot) findet sich eine Liste mit sämtlichen Möglichkeiten, um die eigenen Suchqueries entweder aufzumotzen oder einzudämmen. In meinem Fall bediente ich mich der sogenannten «Source Country Restriction». Mittels Einsatz von zusätzlichen booleschen Operatoren kann dann eine Suchquery bspw. wiefolgt aussehen:

sourcecountry:ch AND (keyword1 OR keyword2 OR “key word3″)

So erhalte ich nur dann eine Meldung, wenn Talkwalker Alerts eine Erwähnung von «keyword1» oder «keyword2» oder aber «key word3» entdeckt. Dies aber nur unter der Bedingung, dass die Erwähnung aus der Schweiz stammt. So einfach ist die ganze Sache. Ein Blick in diese Liste der unterstützten Such-Syntaxen lohnt sich. Es gibt noch viele weitere Optionen, um durch deren gezielten Einsatz auch wirklich nur jene Meldungen zu erhalten, die für mein Anliegen relevant sind.

Übrigens: Talkwalker Alerts ist sauschnell
Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass Talkwalker Alerts echt sauschnell ist. Vor wenigen Tagen wurde in einem Blogpost eines meiner Keywords erwähnt und noch am selben Tag hatte ich die Meldung bereits in meiner Mailbox. Bei Google Alerts dauert so etwas gerne einmal mehrere Tage. Also ein echt genialer Dienst diese Talkwalker Alerts.

 

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E-Mail-Marketing wie es sich gehört

E-Mail-Marketing

Wer kennt es nicht: Tagtäglich wird die E-Mail-Inbox mit Newslettern überflutet. Einige hat man willentlich abonniert, andere stammen vielleicht von Onlinehändlern bei welchen man irgendeinmal eingekauft hat und im Checkout bei der Checkbox «Newsletter abonnieren» das per Default gesetzte Häkchen dummerweise zu deaktivieren vergass. Und dann gibt es eben auch noch jene ungeliebte Sorte von Newslettern, welche einfach so – weil die E-Mail-Adresse auf irgendeinem Verteiler gelandet ist – in die Mailbox plumpsen. Aber wie betreibt man E-Mail-Marketing denn jetzt eigentlich richtig?

Im Geschäftsleben trifft man so einige Praktiken an, wie die ganze Thematik gehandhabt wird. Und da bewegen sich einige Unternehmen mindestens in einer Grauzone. Denn unser Gesetz gibt ziemlich genau vor, was legal ist und was nicht. Klar, auch hier gilt: Wo kein Kläger, da kein Richter. Eines vorweg: Ich persönlich bin der Überzeugung, dass man nur gut daran tut, E-Mail-Marketing so zu betreiben, wie es das Gesetz vorsieht. Das hat folgenden und einfachen Grund: E-Mail-Marketing gehört in die Sparte des «Permission-Marketings» (Erlaubnis-Marketing), welches darauf beruht, dass der Empfänger dem Absender (in unserem Fall dem Absender des Newsletters) eine ausdrückliche Erlaubnis (Permission) für den Versand von Informationen erteilt. Und ganz ehrlich: Welchen Nutzen habe ich davon, meinen Newslettern an Leute zu versenden, welche sich gar nicht erst für meinen Content interessieren? Da ist höchstens, aufgrund der Konfrontation mit meiner Marke, ein marginaler Branding-Effekt auszumachen. Fragt sich nur, ob der Empfänger meine Marke dadurch mit einem positiven oder negativen Erlebnis in Verbindung bringt.

Double Opt-In heisst das Zauberwort
Es gibt einige Möglichkeiten, wie ich das Anmeldeverfahren für meinen Newsletter gestalten kann: Opt-Out, Single Opt-In, Confirmed Opt-In und Double Opt-In. Ich gehe hier bewusst nicht auf jedes einzelne Verfahren ein. Denn eigentlich führt meiner Meinug nach – will man Online-Marketing professionell betreiben – nichts am Double-Opt-In-Verfahren vorbei. Das Double-Opt-In-Anmeldeverfahren läuft so ab, dass sich der Empfänger willentlich über ein entsprechendes Formular anmeldet. Er landet auf einer Dankesseite und wird darauf aufmerksam gemacht, dass er eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Link erhält, über welchen er, durch einen einfachen «Klick», die Anmeldung abschliessen kann. Das ist es auch schon. Alle anderen Verfahren sind teilweise – unter bestimmten Voraussetzungen – in der Schweiz erlaubt, nicht aber in Deutschland. In Deutschland ist das Double-Opt-In-Verfahren sogar Pflicht. Spätestens also dann, wenn man Kunden aus Deutschland hat, ist dieses Anmeldeverfahren zwingend.

Neue Abonnenten mit Opt-In-Mail
Eine gute Möglichkeit, um neue Abonnenten für den Newsletter zu gewinnen, stellt das Opt-In-Mail dar, welches unter gewissen Umständen – wenn zum Empfänger eine Geschäftsbeziehung besteht und dieser bereits ein Produkt oder eine Dienstleistung bei mir erworben hat – in der Schweiz erlaubt ist. Beim Opt-In-Mail wird den Kunden einmalig eine Einladungs-E-Mail verschickt, die den eigentlichen Newsletter schmackhaft bewirbt (Vorteile/Nutzen aufzeigen) und den Empfänger dazu auffordert, sich über den einfachen «Klick» auf einen prominenten Button/Link für zukünftige Newsmails willentlich anzumelden. Es versteht sich von selbst, dass all jene Empfänger dieser Einladungs-E-Mail, welche sich nicht angemeldet haben, von der Liste gestrichen werden und kein erneutes Mal angegangen werden.

Den Newsletter bewerben
Jetzt muss der Newsletter nur noch beworben werden. Sicher einerseits durch eine angemessene Platzierung auf der eigenen Webseite. Natürlich sollte der Newsletter auch über weitere Kanäle wie Social Medias, Printwerbung oder sogar über den Aussendienst (mündlich in Verkaufsgesprächen) beworben werden. Wichtig ist, dass dem potenziellen Empfänger der Nutzen aufgezeigt wird, damit er weiss, was er davon hat und was ihn erwartet. Und dann sollte das Versprechen auch eingehalten werden und die Empfänger mit den versprochenen Inhalten bedient und nicht mit reinen Werbebotschaften gelangweilt werden. Am besten ihr stellt euch vor jedem Versand die Frage, ob der Newsletter den Empfängern wirklich einen Mehrwert/Nutzen bietet. Wenn nicht, kein Versand.

In diesem Blogpost bin ich lediglich auf das Anmeldeverfahren eingegangen. Natürlich gehört zu erfolgreichem E-Mail-Marketing weit mehr, als ein rechtlich korrektes Anmeldeverfahren. Aber es ist eine der wichtigsten Grundlagen und genau in diesem Bereich wird am meisten Unfug getrieben. Ebenso wichtig ist natürlich das eingesetzte E-Mail-Marketing-Tool. Und am allerwichtigsten natürlich der Content. Content ist ja bekanntlich King. Und das gilt auch heute noch.

 

Zum Abschluss hier noch zwei interessante Links zu weiterführenden und detaillierteren Informationen zum Thema:

Umfangreicher Bericht zum Thema E-Mail-Marketing:
wifimaku.com

Atrikel über das neue Anti-Spam-Gesetz:
connection.ch

 

Bild: avanzero bei SXC.hu

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Facebook Marketing, Online Marketing, Social Media, Tipps

Facebook – persönliches Profil vs. Unternehmensprofil

Steht man vor der Aufgabe, eine Facebook-Seite zu erstellen, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder wird die Seite über das eigene, persönliche Profil erstellt oder aber es wird ein sogenanntes Unternehmensprofil angelegt. Es ist also grundsätzlich möglich, eine FB-Seite zu erstellen, ohne selber im Besitz eines persönlichen Profils zu sein. Bleibt die Frage, wie man eine Seite erfolgreich managen soll, wenn man selbst keine Erfahrungen mit Facebook gesammelt hat, um die Dynamik, Funktionsweisen und Möglichkeiten zu verstehen. Aber lassen wir das einmal so im Raum stehen.

Seite erstellen bei FacebookUnternehmensprofil – was es kann und was nicht
Mit einem Unternehmensprofil kann man genau zwei Dinge tun: Eine Facebook Seite adminisitrieren und Facebook Ads schalten. Die klassischen Funktionen eines persönlichen Profils (mit Freunden verbinden, andere Inhalte liken, Status Updates kommentieren usw.) stehen nicht zur Verfügung.

Was macht in der Praxis Sinn
Sobald man eine Facebook-Seite im Namen des Arbeitgebers oder für einen Kunden erstellt, macht es Sinn, dies über ein Unternehmensprofil zu tun – auch wenn man selbst über ein persönliches Profil verfügt. Dies hat zwei Gründe: Verlässt man die Firma, so ist die Facebook-Seite nicht an ein persönliches Profil gebunden, sondern mit einem neutralen Unternehmensprofil verknüpft, das einfach und bequem dem zukünftigen Seitenmanager übergeben werden kann. Und da ich mit einem Unternehmensprofil eben auch Facebook Ads schalten kann, steht dem Unternehmen somit ein eigenes Werbekonto zur Verfügung. Wenn ich dann also eine Facebook-Kampagne lancieren möchte, so kann ich das übers Unternehmensprofil tun und dort die Kreditkartendaten des Arbeitgebers/Kunden hinterlegen. Ansonsten müsste ich die Kampagne über das Werbekonto des eigenen, persönlichen Profils managen und die Kreditkartendaten des Arbeitgebers/Kunden wären dort zu hinterlegen. Und das ist sicher nicht ganz ideal.

Wie wird ein Unternehmensprofil erstellt
Falls man bei Facebook mit dem persönlichen Profil angemeldet ist, erst einmal abmelden. Dann auf www.facebook.com gehen und unter dem prominenten, grünen Registrieren-Button den Link «Erstelle eine Seite» anklicken und dann wird man durch die Erstellung einer Seite Schritt für Schritt durchgeführt.

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